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Der Dortmunder Hummels (M.) im Duell mit dem Ukrainer Milevskiy © getty

Nach der Aufholjagd in der Ukraine überwiegt bei der DFB-Elf das Positive. Hummels denkt schon an die EM. Die Stimmen.

München - Am Endspielort der EM 2012 passte noch nicht alles - was auch daran lag, dass Bundestrainer Joachim Löw beim 3:3 des DFB-Teams in der Ukraine (Bericht) kräftig rotierte und ein neues System ausprobierte.

Vor allem die neuformierte Abwehr wackelte in Kiew das eine oder andere Mal, zur Halbzeit lag die deutsche Mannschaft mit 1:3 zurück.

Doch dann startete die Mannschaft eine Aufholjagd, die noch für ein versöhnliches Ende sorgte. 481409(DIASHOW: Die Bilder des Spiels)

"Ich nehme viel Positives mit", zog Löw eine letztlich zufriedene Bilanz. Und Mats Hummels war in Gedanken schon bei der Europameisterschaft im nächsten Jahr.

SPORT1 hat die Stimmen zum Spiel.

Bundestrainer Joachim Löw: "Ich nehme viel Positives mit. Die Mannschaft hat große Moral bewiesen. Wir hatten außerdem eine unheimliche Dominanz. Ich bin nicht unzufrieden. Sicherlich kann man einige Dinge besser machen, aber heute wollte ich einfach ein paar Dinge sehen. Gegen Holland wollen wir nun einen guten Saisonabschluss."

Ron-Rober Zieler: "Es ist schade, dass die erste Halbzeit so gelaufen ist, Das stellt man sich in seinem erstee Spiel natürlich anders vor. Unsere Reaktion nach der Pause war aber gut."

Lukas Podolski: "Positiv war, dass wir das Spiel noch gedreht haben."

Thomas Müller: "Zur Halbzeit drei Gegentore, das war nicht gut. Da haben wir Nachholbedarf. Das war heute ein bisschen auf gut Glück, grundsätzlich war das System aber gar nicht so schlecht. Mit einem 3:3 kann man im Großen und Ganzen gut leben."

Mats Hummels: "Wenn man die Gegentore sieht, hat das wenig mit dem System zu tun. Das konnte noch nicht alles reibungslos funktionieren. Im Spielaufbau gibt das System aber zusätzliche Optionen, daher hatte es positive und negative Auswirkungen. Was bei den Gegentoren los war, weiß ich auch nicht. Aber besser jetzt, als nächstes Jahr. Wir haben aus den Fehlern gelernt, das wird uns nicht noch einmal passieren."

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