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Bundestrainer Joachim Löw führte 2008 Deutschland ins EM-Finale © getty

Löw ist hochzufrieden mit dem Auftritt seines Teams gegen den Erzrivalen. Ein Spieler nimmt die Favoritenrolle für die EM an.

Hamburg - Mit Esprit und beeindruckender Energie hat die Nationalelf die Niederlande 3:0 (Spielbericht) besiegt und dabei eine echte Gala zelebriert.

Der Erfolg in dem prestigeträchtigen Duell gelang angeführt vom magischen Dreieck Miroslav Klose, Mesut Özil und Thomas Müller, es war zugleich der glänzende Abschluss eines starken Länderspieljahres 2011 483094(DIASHOW: Die Bilder des Spiels).

Der DFB-Elf glückte zudem der erste Sieg über die Niederlande seit 1996, entsprechend zufrieden äußerten sich Bundestrainer Joachim Löw und seine Spieler.

SPORT1 hat die Stimmen nach dem Spiel zusammengefasst.

Bundestrainer Joachim Löw: "Wir können sehr zufrieden sein, nicht nur mit dem Spiel, sondern mit dem gesamten Jahr. Wir haben mit viel Spielfreude und Leichtigkeit gespielt und kombiniert, womit die Holländer offenbar überfordert waren. Besonders das Mittelfeld und die Offensive haben gut gearbeitet, die Niederländer sind kaum in die Gefahrenzone gekommen."

Bert van Marwijk (Trainer Niederlande): "Ein paar kreative Spieler haben uns gefehlt, das hat man gemerkt. Aber auch bei Deutschland sind Lahm und Schweinsteiger zu Hause geblieben, und trotzdem hat die Mannschaft noch ein riesiges Potenzial. Wenn man sich dieses Spiel anschaut, ist Deutschland einer der größten EM-Favoriten."

Mesut Özil: "Der ganzen Mannschaft hat das Spiel heute viel Spaß gemacht. Wir wollten unbedingt gewinnen. Die Niederländer hatten keine Chance. Wir haben gezeigt, dass diese junge Mannschaft viel Potenzial hat und um den EM-Titel mitspielen kann."

Thomas Müller: "Wir haben von Anfang an viel richtig gemacht und sofort ein Tor erzielt, danach haben wir gespielt wie aus einem Guss."

Dennis Aogo: "Das war kein Spiel mit Feundschaftscharakter. Entsprechend ernst haben wir das Spiel genommen. Wenn man gesehen hat, wie wir gegen so einen großen Gegner gespielt haben, können wir uns von der EM-Favoritenrolle nicht wegreden."

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