Die deutsche Mannschaft hat beim Sieg gegen die Niederlande voll überzeugt. Bei der EM muss sie sich vor niemandem verstecken.

Der klare Sieg gegen die Niederlande war ein glanzvoller Schlusspunkt unter das Länderspiel-Jahr 2011.

Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw feierte in 13 Partien neun Siege, sechs davon in der EM-Qualifikation, die souverän ohne Punktverlust absolviert wurde.

Die einzige Niederlage resultierte daraus, dass Löw beim 1:2 gegen Australien viel ausprobierte und einige Spieler vielleicht etwas müde waren.

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Gegen die Niederlande waren alle von Beginn an hellwach und ließen dem Vize-Weltmeister keine Chance (Bericht) .

Zwar sollte trotz der überzeugenden Leistung das 3:0 nicht überbewertet werden - beim Gegner fehlten Leistungsträger wie Arjen Robben, Rafael van der Vaart und Robin van Persie, und so war der Oranje-Sturm nur ein laues Lüftchen.

Aber im DFB-Team fehlten Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm, Mario Gomez saß 90 Minuten auf der Bank.

Allein das sagt alles über die Qualität der deutschen Mannschaft aus. Im Sturm sind Miroslav Klose und Gomez gleichwertig, beide sind in guter Verfassung Weltklasse.

Das gilt auch für Schweinsteiger, Thomas Müller und Mesut Özil. Toni Kroos hat sich mit konstant starken Auftritten in die Mannschaft gespielt, Mario Götze hat gezeigt, dass er mehr als eine Alternative sein kann.

Bei der Besetzung des Mittelfelds hat Löw die Qual der Wahl. Mit der Abwehr, die im Jahr 2011 nur zwei Mal ohne Gegentor blieb, hat der Bundestrainer bis zur Europameisterschaft noch etwas mehr Arbeit vor sich.

Die deutsche Mannschaft gehört nach der perfekten Qualifikation, den Siegen gegen große Fußball-Nationen wie Brasilien und die Niederlande und in ihrer aktuellen Form nicht nur zu den EM-Favoriten 483094(DIASHOW: Die Einzelkritik).

Sie darf nach Spanien als Topfavorit genannt werden.

Italien, seit Jahren eine Art Angstgegner der DFB-Auswahl, dürfte neben den Niederlanden, die nicht immer so schlecht spielen wie am Dienstagabend, zu den Hauptrivalen gehören.

Am 2. Dezember werden in Kiew EM-Gruppen ausgelost, auch die Rivalen Spanien, Portugal und Frankreich sind dann möglich.

Selbst wenn das berühmte Losglück den Deutschen nicht hold sein sollte: Angst müssen im Moment eher die anderen Teams haben.

Denn diese junge Mannschaft ist hungrig, weil ihr noch eins fehlt: ein Titel.

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