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Timo Hildebrand absolvierte bislang sieben Länderspiele für Deutschland © getty

Die neue Nummer Eins bei Hoffenheim ist pessimistisch, was seine Nationalelf-Chancen angeht. Sein neuer Job sagt ihm indes zu.

München - Timo Hildebrand sieht nur noch geringe Chancen auf eine Rückkehr ins der Tor der deutschen Nationalmannschaft.

"Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch mal die Möglichkeit gibt", sagte der Schlussmann von 1899 Hoffenheim der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Er begründete das so: "Vielleicht kann ich so gut halten, wie ich will, und werde nicht mehr zurückkommen, weil die Verantwortlichen nur noch mit jungen Torhütern planen."ad

Enttäuschung sitzt tief

Dass ihn Bundestrainer Joachim Löw nicht für die EM im vergangenen Sommer in Österreich und der Schweiz nominiert hatte, bezeichnete Hildebrand als "rätselhaft" und "harten Schlag".

Das habe ihm "brutal viel ausgemacht", sagte Hildebrand.

Wohlfühlklima in Hoffenheim

Bei seinem neuen Arbeitgeber Hoffenheim, zu dem er in der Winterpause ablösefrei vom spanischen Ex-Meister FC Valencia gewechselt ist, schätzt der 29-Jährige das positive Arbeitsklima: "Ich fühle mich sehr wohl, verstehe mich gut mit den Jungs, die Tür zum Trainer steht immer offen."

Hildebrand meinte: "Es geht viel verloren in diesem Business, dass man sich ein bisschen Menschlichkeit immer bewahren muss. Und das ist hier der Fall."

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