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Der Japaner Hideo Hashimoto (r.) läuft problemlos den Finnen davon © getty

Finnland kassiert im Test gegen Japan eine Klatsche. Der DFB bestätigt indes die geplante Asienreise.

München - Deutschland WM-Qualifikationsgegner Finnland hat eine bittere Niederlage hinnehmen müssen.

In Tokio wurden die Finnen von Japan beim 1:5 (0:3) deklassiert.

Dabei mussten die Asiaten noch auf ihre in Europa spielenden Legionäre wie Junichi Inamoto (Eintracht Frankfurt) und Makoto Hasebe und Yoshito Okubo (beide VfL Wolfsburg) verzichten.

Das nächste WM-Qualifikationsspiel bestreiten die Finnen am 28. März in Wales. Mit vier Punkten aus drei Spielen belegt das Team, das sich zu Hause 3:3 von der DFB-Auswahl trennte, derzeit den vierten Platz der Gruppe 4 hinter Deutschland (10 Zähler), Russland und Wales (je 6). ad

DFB bestätigt Asienreise

Derweil bestätigte der DFB wie erwartet die geplante Asienreise im Anschluss an die Bundesliga-Saison.

Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw wird zunächst am 29. Mai in Shanghai gegen China antreten, anschließend steht am 2. Juni in Abu Dhabi ein Match gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) auf dem Programm.

Mit Blick auf die WM-Endrunde 2010 in Südafrika möchte Löw bei dieser Reise, die voraussichtlich vom 25. Mai bis 3. Juni dauert, möglichst viele Kandidaten testen. Nationalspieler, die mit ihrem Klub am 30. Mai im DFB-Pokalfinale stehen oder an den beiden Relegationsspielen teilnehmen, sollen allerdings nicht dabei sein.

Erstes WM-Stadion wird eröffnet

Das große Ziel der deutschen Elf ist die Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika. Dort wird am Samstag exakt 488 Tage vor dem Anpfiff das erste WM-Stadion in Betrieb genommen.

Die Arena Loftus Versfeld in Pretoria, eines von insgesamt zehn Endrunden-Stadien, soll mit dem Erstliga-Spiel zwischen den Kaizer Chiefs und den Moroka Swallows eröffnet werden.

Die Renovierung des im Jahr 1906 erbauten Stadions, dessen Kapazität von 45.000 auf 50.000 Plätze erhöht wurde, ist abgeschlossen.

Ihre internationale Bewährungsprobe muss die Arena während des Confed-Cups vom 14. bis 28. Juni bestehen.

Im Gegensatz zum Stadion in Pretoria sind die drei weiteren Spielstätten des Confed Cup noch nicht bezugsbereit. Obwohl die Arenen in Johannesburg, Bloemfontein und Rustenburg bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt sein sollten, werden bis zur Eröffnung noch mehrere Wochen vergehen.

Die weiteren sechs WM-Stadien sollen erst Ende des Jahres eröffnet werden.

DFB kooperiert mit den Niederlanden und Weißrussland

Darüber hinaus wollen der DFB und der königlich-niederländische Fußball-Verband KNVB auch zukünftig eng zusammenarbeiten.

Dies vereinbarten die Spitzen beider Verbände beim Antrittsbesuch des neuen KNVB-Präsidenten Michael van Praag am Mittwoch in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main.

Bereits am Freitag erwartet der DFB die nächste hochkarätige Delegation aus dem Ausland. Dann wird der Präsident des weißrussischen Verbands BFF, Gennadi Newiglas, in Frankfurt/Main zu Gast sein. Auch bei diesem Treffen soll es um die Vertiefung der Kontakte gehen.

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