War Müller noch dran? Schweinsteigers Führungstor sorgt nach der Partie in Kasachstan für nicht ganz ernst gemeinte Diskussionen.

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München - Selbst die Beteiligten waren sich nach Abpfiff in Astana nicht so richtig sicher, wer den nun das 1:0 für Deutschland in Kasachstan (Bericht) erzielt hatte.

"Der Thomas berührt ihn noch so, dass er reingeht", sagte Bastian Schweinsteiger, dem der Treffer zwar gut geschrieben wurde, dem aber auch nicht entgangen war, dass sein Münchner Teamkollege Thomas Müller den Ball noch leicht mit der Brust abgefälscht hatte.

"Der Thomas steht halt immer da, wo der Ball hinkommt", räumte Schweinsteiger ein.

"Ich habe ihm gleich gesagt, dass kann er sich abschminken, dass das Tor für ihn zählt", feixte Müller, um sich dann gönnerhaft zu geben: "Zu 20 Prozent gehört es ihm."

SPORT1 hat die Stimmen zum Spiel.

Joachim Löw (Bundestrainer): "Es war Pflicht, hier zu gewinnen. In der Halbzeit war das Spiel irgendwie entschieden. Danach haben wir das Tempo rausgenommen, deswegen war weniger Rhythmus im Spiel. Es war nicht immer so einfach, Räume zu finden. Aber wir haben gewonnen, das war wichtig."

Mario Götze: ?Es war sehr schwierig, weil Kasachstan sehr tief stand und die Räume eng gemacht hat. Es war wenig Platz, offensiv vernünftig zu spielen. Zum Glück haben wir ein frühes Tor gemacht. Das System ohne Stürmer ist eine Variante, um flexibel zu bleiben."

Thomas Müller: "Drei Punkte bleiben hängen, und das war's eigentlich. Die erste Halbzeit war ganz gut, in der zweiten waren ein paar Nachlässigkeiten drin, über die wir sprechen müssen."

Heinrich Schmidtgal (Kasachstan): "Wir hätten es gerne etwas länger offen gestaltet. Durch die beiden frühen Tore war es schnell entschieden. Wir hätten unseren Fans gerne ein Tor geschenkt, leider hat es nicht gereicht."

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