Dem DFB-Team gelingt auf den Färöer nicht mehr als ein Pflichtsieg. Spielt so der künftige Weltmeister? Das beste Team der Welt?

Es war ein zähes Unterfangen.

3:0 auf den Färöer Inseln. Wenig Glanz, noch weniger Gloria. Fazit: Hauptsache gewonnen.

Der Sieg ist keine Überraschung, das Spiel der deutschen Mannschaft bot ebefalls keine.

Man könnte jetzt sagen: Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es eben muss. Falsch ist das nicht.

Dennoch macht es die DFB-Elf dem Beobachter derzeit nicht immer einfach.

Beim 3:0 gegen Österreich am vergangenen war ein klarer Aufwärtstendenz zu erkennen. Sicher, Austria gehört nicht in das oberste Regal des Weltfußballs. Doch die deutsche Defensive stand sicher und nach vorn gab es hier und da Ansehnliches zu bewundern.

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Und auf den Färöer Inseln? Nunja, die Defensive stand sicher. Meistens.

Im Angriff sah das Ganze zwar nicht so richtig schlecht aus. Aber auch nie so richtig gut.

Man spielte eben so dahin. Bieder und in der Gewissheit, dass es langt. Drei Tore. Eines davon per Elfmeter.

Statistisch reichte das tatsächlich. Locker sogar. Doch spielt so ein Weltmeister? Also die beste Mannschaft der Welt?

Mit einem Kantersieg beim Fußballzwerg hätte man Euphorie entfachen und die Konkurrenz beeindrucken können.

Man tat es nicht - obwohl man sogar knapp 20 Minuten in Überzahl agierte,

Vielleicht ist das jetzt ein Mäkeln auf hohem Niveau. Franzosen oder Portugiesen wären froh, wenn ihr Team in der jeweiligen Qualifikationsgruppe derart souverän in Führung liegen würde wie die Deutschen.

Doch: Die Franzosen haben Ribery. Die Portugiesen Ronaldo. Danach kommt dann nicht mehr ganz so viel.

Hierzulande rühmt man sich hingegen für eine ganze Generation von Hochbegabten. Und das schon seit ein paar Jahren.

Titel? Fehlanzeige.

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