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Lukas Podolski (l.) wird von Stijn Stijnen (r.) forsch gestoppt © imago

Nach der 0:2-Pleite ihrer Nationalmannschaft, konnte die belgische Presse kein gutes Haar an der Elf von Rene Vandereycken finden.

Brüssel - Während man in Deutschland mit einer B-Elf einen soliden Einstand in die neue Länderspielsaison feierte, konnte die belgische Presse der 0:2-Niederlage ihrer "Roten Teufel" im Länderspiel in Nürnberg gegen die deutsche Nationalmannschaft wenig Positives abgewinnen.

"Noch immer keine Fortschritte", urteilte "La Gazette des Sports".

Und "Het Nieuwsblad" stellte fest: "Viel, worauf man aufbauen könnte, haben wir nicht gesehen."

Die belgischen Pressestimmen im Überblick:

Het Laatste Nieuws: "Keine Blamage. Echt blamiert haben sich die Belgier nicht, aber ein positives Resultat war es auch nicht. Gegen den Vize-Europameister hielt die Nationalmannschaft 45 Minuten gut dagegen, aber ein Fehler von Daniel van Buyten und ein Geniestreich von Einwechselspieler Marin waren fatal. Und selbst Tore schießen... Das bleibt ein Problem."

La Gazette des Sports: "Noch immer keine Fortschritte. Gegen eine mit angezogener Handbremse spielende deutsche Mannschaft kassierten die Teufel ihre dritte Niederlage im dritten Spiel im Jahr 2008. Im Nürnberger Stadion gab es kein Wunder."

Het Nieuwsblad: "Die Roten Teufel haben gegen Vize-Europameister Deutschland mit mehr Glück als Verstand eine Stunde ein 0:0 halten können. Lichtpunkte waren Sonck und Daems. Verlieren in Deutschland, das kann passieren, aber viel, worauf man aufbauen könnte, haben wir nicht gesehen. Für Rene Vandereycken ist es die dritte Niederlage in Folge nach seiner Vertragsverlängerung."

Het Belang van Limburg: "Die Roten Teufel haben wie erwartet ihr drittes Testspiel in Folge verloren. Allein ein Sieg am 6. September gegen Estland kann für den lange erhofften positiven Impuls sorgen."

Grenz-Echo: "Müder Kick ohne Überraschung. Während die Roten Teufelchen in Peking mit Coach Jean-Francois De Sart teilweise erfrischenden Fußball boten und in den Medien Aufbruchstimmung zu erkennen war, zog es Rene Vandereycken im Nürnberger Stadion vor, mit zwei dichten Sperrriegeln vor dem eigenen Tor vorrangig die Null zu halten."

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