Hoffenheims Ex-Coach Markus Babbel hat Mitleid mit Kevin Volland, sein Klub macht ihm Mut. Reaktionen zur Kader-Nominierung.

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München - Seit Tagen beherrschte die Diskussion um den endgültigen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die WM in Brasilien die Schlagzeilen - jetzt hat Bundestrainer Joachim Löw das Geheimnis gelüftet.

Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund), Shkodran Mustafi (Sampdoria Genua) und Kevin Volland (TSG Hoffenheim) werden die Reise nach Südamerika nicht antreten.

"Die Entscheidung ist uns wie immer schwer gefallen, weil diese Spieler natürlich auch im Vorfeld dieser Entscheidung alles gegeben haben", sagte Löw. (888136DIASHOW: Das deutsche WM-Aufgebot)

Besonders im Fall des Hoffenheimers Volland sorgt die Entscheidungs Löws für Erstaunen, hat er doch mit Miroslav Klose jetzt nur noch einen nominellen Stürmer im Kader. (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014)

"Wenn Kevin für den Bundestrainer gar keine Rolle spielt, dann ist die Entscheidung legitim, wenn auch sehr hart für Kevin. Ich hätte es ihm gegönnt dabei zu sein", sagte Ex-Hoffenheim-Coach Markus Babbel im Gespräch mit SPORT1.

Auch Vollands Verein TSG Hoffenheim reagierte umgehend auf Löws Entscheidung und sprach dem 21-Jährigen via Twitter Mut zu: "Kopf hoch Kevin! Das DFB-Team gibt es auch nach der WM noch."

SPORT1 fasst die Reaktionen zur endgültigen Kader-Nominierung des DFB-Teams zusammen.

Bundestrainer Joachim Löw:

"Mich hat begeistert, wie sich alle Spieler in Südtirol präsentiert haben. Jeder Einzelne hat hervorragend gearbeitet. Die Spieler haben umgesetzt, was ich mir erhofft hatte: Sie haben uns die Entscheidung wahnsinnig schwer gemacht. Natürlich sind Shkodran, Marcel und Kevin nun sehr enttäuscht. Ich verstehe das, auch sie hatten berechtigte Hoffnungen, in Brasilien dabei zu sein. Hansi Flick und ich habe den Spielern die Entscheidung in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. Alle drei sind Spieler, die in ihren Karrieren noch die Möglichkeit haben, einige große Turniere zu spielen."

"Von allen Spielern bin ich zu 100 Prozent überzeugt. Wir haben die richtige Mischung aus vielen jungen und hochbegabten Fußballern und Spielern mit viel Turniererfahrung, die wissen, worauf es ankommt. Unser Kader ist ausgewogen, jede Position ist doppelt besetzt. Unsere Spieler haben Charakter, die Mannschaft hat Charakter. Mit diesem Kader fliegen wir selbstbewusst nach Brasilien, wir haben dort große Ziele."

Markus Babbel (Ex-Trainer TSG Hoffenheim):

"Wenn Kevin für den Bundestrainer gar keine Rolle spielt, dann ist die Entscheidung legitim, wenn auch sehr hart für Kevin. Ich hätte es ihm gegönnt dabei zu sein. Aber vielleicht braucht er auch noch ein bisschen Zeit. Seine Nominierung war ja schon überraschend", sagte Babbel zu.

TSG Hoffenheim:

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Alexander Rosen (Direktor Profifußball TSG Hoffenheim):

"Alle im Club haben Kevin die Daumen gedrückt und wir hätten uns sehr für ihn gefreut, wenn er in Brasilien dabei gewesen wäre. Man muss die Entscheidung des Bundestrainers akzeptieren, auch wenn wir überzeugt davon sind, dass Kevin eine Nominierung aufgrund seiner Leistungen in den vergangenen Monaten mehr als verdient gehabt hätte."

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Rainer Bonhof (Vizepräsident Borussia Mönchengladbach, bei SPORT1 zur Nominierung von Christoph Kramer): "Für ihn gilt das Gleiche wie für alle jungen Spieler, die eine außergewöhnlich gute Saison gespielt haben, sie werden aufgrund ihrer Leistungen belohnt und in den Nationalkader aufgenommen. Das Spiel gegen Polen hat er sehr gut bestritten und nochmal den Fokus auf sich gelenkt."

SC Freiburg:

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Sampdoria Genua:

"Löw entscheidet sich für 23 Mann: Nichts mit Brasilien für Sampdorias Mustafi"

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Borussia Dortmund:

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