Das DFB-Team stellt sich bereits auf den Einsatz des portugiesischen Superstars ein. Lahm ist positionsmäßig flexibel.

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München/Campo Bahia - Zwei Tage vor dem WM-Auftakt stellten sich am Dienstag Kapitän Philipp Lahm und Andre Schürrle der Presse im deutschen WM-Camp.

Während Lahm betont, wie wichtig das erste Spiel sei, nennt Schürrle seinen WM-Favorit.

SPORT1 fasst die wichtigsten Aussagen von der Pressekonferenz zusammen:

DFB-Team rechnet mit Ronaldo-Einsatz

Beim Auftaktgegner Portugal dreht sich alles um Superstar Ronaldo und dessen Gesundheitszustand.

"Er ist ein überragender Spieler. Wir bereiten uns so vor, als könnte er spielen. Ich gehe auch davon aus, dass er spielen wird. Für ihn ist es auch immer was Besonderes, gegen Deutschland zu spielen", sagt Lahm.

Der DFB-Kapitän weiß, wie man gegen Ronaldo besteht und hat ihn bereits bei der EM 2012 erfolgreich ausgeschaltet.(Aktuelle Nachrichten aus dem DFB-Quartier täglich ab 18.30 Uhr im TV in WM Aktuell).

Brasilien als Favorit

Schürrle äußerte sich stellvertretend für das DFB-Team zur Favoritenfrage. "Brasilien ist der große Favorit."

Der Offensivspieler kennt die Brasilianer Oscar, Ramires, David Luiz und Willian aus dem Verein. (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014)

"Natürlich haben wir im Vorfeld über die WM gesprochen. Jetzt aber weniger", sagt Schürrle. "Sie müssen aber auch an uns vorbei."

Vorbereitung auf Hitze und Mittagsspiele

In Brasilien muss die DFB-Elf oft um die Mittagszeit ran. "Das muss im Vorfeld ein Thema sein. Ich habe das in England erfahren, wenn du um 12 Uhr 30 spielen musst. Das ist mit dem Essen ganz anders, aber wir werden das simulieren können", erklärt Andre Schürrle.

Lahm glaubt, dass man die Taktik auf das Klima anwenden muss: "Man wird nicht über 90 Minuten auf Teufel komm raus Pressing spielen. Das ist nicht möglich."

Portugal erwartet er in der Hitze Brasiliens als schweren Brocken: "So wie vor zwei Jahren. Die Mannschaft ist physisch sehr stark. Es wird uns von Anfang an alles abverlangt. Wir müssen gewinnen, um nicht von Beginn an unter Druck geraten", sagt Lahm.

Lahm positionsmäßig total flexibel

Auf Nachfrage von SPORT1-Reporter Jochen Stutzky sagt Lahm zu seiner Flexibiltät. "Ich brauche fünf bis zehn Minuten, um mich auf eine neue Position einzustellen."

Natürlich habe er mit Bundestrainer Joachim Löw über seine Rolle gesprochen. Er glaubt nicht, dass er mit seinen Bayern-Teamkollegen Toni Kroos und Bastian Schweinsteiger im Konkurrenzkampf steht.

Gegen Armenien hatte Lahm im defensiven Mittelfeld agiert. (SHOP: Jetzt DFB-Fanartikel kaufen)

Schürrle mit Schritt nach vorne

Schürrle hat die Saison in der Premier League beim FC Chelsea nach eigenen Angaben gut getan.

"Ich habe mich von der Mentalität und der Körperlichkeit weiterentwickelt", betont er.

Jetzt möchte er mit dem DFB-Team die WM in Brasilien gewinnen. "Für uns ist es ein besonderer Reiz, als erstes europäisches Team in Südamerika den Titel zu holen", so Schürrle.

Alle weiteren Aussagen finden Sie im LIVE-TICKER zum Nachlesen.

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