Der Jungnationalspieler verspürt keinen Bammel vor großen Namen, Kollege Mustafi spricht über seine Zukunft. Aussagen der PK.

[kaltura id="0_x5l2b07v" class="full_size" title=""]

Von Mathias Frohnapfel und Thorsten Mesch

München/Campo Bahia - Es war ihr zweiter Auftritt bei einer DFB-Pressekonferenz und sowohl Shkodran Mustafi als auch Erik Durm meisterten ihn ohne Probleme.

Die beiden Abwehrspieler stellten sich vor dem WM-Auftaktspiel am Montag gegen Portugal den Medien im deutschen WM-Camp.

(Die komplette Pressekonferenz im Mitschnitt).

SPORT1 hat die wichtigsten Aussagen von der Pressekonferenz zusammengefasst:

Keine Angst vor Ronaldo

"Wir bereiten uns extrem auf Portugal vor - mit Videoanalysen und Einzelgesprächen", sagte Dortmunds Durm vor der Partie und ergänzte: "Der Respekt ist da, wir müssen versuchen, das Konterspiel zu unterbinden."

Angst vor großen Namen wie Ronaldo hat der Youngster nicht. "Wenn man vor einem Fußballer Angst hat, dann ist man fehl am Platz", verkündete er selbstbewusst. Dabei spielte Durm 15 Jahre lang als Offensivspieler und wurde erst von BVB-Coach Jürgen Klopp zum Außenverteidiger umgepolt.

(SHOP: Jetzt DFB-Fanartikel kaufen)

Klima spricht gegen BVB-Stil

Welche Unterschiede gibt es ziwschen dem BVB-Fußball und dem unter Joachim Löw?

Diese Frage an Jungspund Durm ließen sich die Reporter natürlich nicht entgehen. Der antwortete durchaus aufschlussreich.

"Man merkt, dass man bei dem Wetter nicht wie in Dortmund 90 Minuten powern kann. Die Spielweisen der beiden Trainer sind aber fast identisch", betonte Durm.

[tweet url="//t.co/3zFFM6gbA1"]

Mehr Laufwege als Außenverteidiger

Löw will gegen Portugal wohl mit vier nominellen Innenverteidigern spielen.

Mustafi und Durm sehen darin kein Problem. "Ein Innenverteidiger weiß auch, wie er sich als Außenverteidiger zu verhalten hat. So viele Unterschiede sind da nicht", sagte Mustafi. "Als Außenverteidiger hat man natürlich ein wenig mehr Laufwege. Aber bei den vier mache ich mir keine Gedanken", erklärte Durm.

(PEPSI START 11: Hier die Nationalelf selbst aufstellen)

Mustafi stört Ibiza-Absage nicht

Sampdoria-Profi Mustafi spricht über seine Rolle im DFB-Team. "Ich war noch nie gut im Rechnen und deswegen rechne ich mir vorher nicht meine Chancen aus", sagte der Genua-Spieler.

Im letzten Moment sprang er auf dem WM-Zug auf, nachdem sich Marco Reus im letzten Testspiel gegen Armenien (6:1) verletzt hatte.

"Es war nicht schlimm, den Ibiza-Urlaub abzusagen", ließ der Innenverteidiger - wenig erstaunlich - wissen.

Bundesliga im Visier

WM-Neuling Mustafi kann sich trotz laufenden Vertrages bei Sampdoria Genua offenbar nach der Weltmeisterschaft in Brasilien einen Wechsel in die Bundesliga vorstellen.

"Was nach dem Turnier passiert, werden wir sehen. Zunächst mal möchte ich mich auf die WM konzentrieren", sagte der 22 Jahre alte Abwehrspieler.

Mustafi steht beim italienischen Erstligisten bis 2016 unter Vertrag. Der gebürtige Bad Hersfelder, dessen aktueller Martktwert vier Millionen Euro beträgt, soll aber eine Ausstiegsklausel in seinem Kontrakt haben.

Alle weiteren Aussagen finden Sie im LIVE-TICKER zum Nachlesen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel