Der Auftaktsieg des DFB-Teams erweckt die Nation der Feierbiester. Die Fanmeilen sind vollgepackt, die Promis geraten in Ekstase.

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Von Eric Böhm

München - Um exakt 18.11 Uhr hatte das WM-Fieber ganz Deutschland endgültig wieder angesteckt.

Der frühe Führungstreffer durch Thomas Müller beim furiosen 4:0-Auftaktsieg des DFB-Teams über Portugal (Bericht) versetzte Millionen von Fans in Ekstase.

Allein in Berlin fanden sich rund 100.000 schwarz-rot-goldene Fans bei Public Viewings ein, um das nächste "Sommermärchen" mit Biederduschen und innigen Umarmungen einzuleiten.

Bereits Stunden vor dem Spiel waren die besten Plätze der seit 2006 kultigen Fanmeile am Brandenburger Tor besetzt.

Unter anderem heizte die Hip-Hop-Gruppe "Fettes Brot" die Stimmung an - selbst das Wetter spielte mit.

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"Wir sind zufrieden. Es war eine friedliche Stimmung und Deutschland hat gewonnen", sagte Anja Marx von der Berliner Fan-Meile.

Diesmal steigt die große Party in der Hauptstadt an 13 Tagen, zunächst nur zu den deutschen Spielen. Ab dem Achtelfinale gibt es die tägliche Dosis WM als Gemeinschaftserlebnis.

Union mit origineller Idee

Wer es gemütlicher mag, ist im WM-Wohnzimmer von Zweitligist Union Berlin bestens aufgehoben.

Auf 750 Sofas hatten es sich schon beim Eröffnungsspiel Brasiliens gegen Kroatien 3500 Fans amüsiert, beim Deutschland-Spiel waren rund 12.000 an der Alten Försterei dabei.

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Party auch in München und Dortmund

Im Münchner Olympiastadion feierten 10.500 Fans den Dreierpack ihres Lokalhelden Thomas Müller vom FC Bayern München.

Und später gab es auf der Leopoldstraße ebenso Autokorsos wie auf anderen Flaniermeilen im ganzen Land.

In Köln musste die Polizei die Strecke zwischen Rudolfstraße und Friesenplatz kurzfristig sperren und rief sie schließlich zur offiziellen Fanmeile aus

In Hamburg feierten unweit der Hamburger Reeperbahn auf dem nahe gelegenen Heiligengeistfeld rund 50.000 Anhänger.

Ähnlich sah es im Herzen Dortmunds aus. Auf dem Friedensplatz wurde aus 10.000 Kehlen das 2:0 durch BVB-Star Mats Hummels besonders lautstark gefeiert.

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Auch in allen anderen Städten gab es mehr oder weniger große gemeinsame Public Viewings, etwa bei den rund 18.000 Zuschauern in der Frankfurter Commerzbank Arena.

Dem Bier-Absatz schadeten selbst die wenig sommerlichen 16 Grad Celsius nicht.

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Prügelei in Essen

Größtenteils blieb es friedlich, nur in Essen lieferten sich rund 100 Besucher nach dem Public Viewing eine Massenschlägerei. Ein Beteiligter wurde verhaftet (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014).

Einmal geweckt dürfte sich aber die bundesweite Feierlaune durchsetzen und mit Blick auf das nächste Spiel am Samstag gegen Ghana (ab 21 Uhr LIVE-TICKER) ein ähnliches Niveau wie bei den vergangenen Turnieren erreichen.

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Heiß auf den ersehnten Titel

Um den bisher unerreichten Rausch der Heim-WM 2006 zu übertreffen, muss die Löw-Elf diesem Knaller-Start weitere Heldentaten folgen lassen.

Die Nation der "Feierbiester" scheint bereit für den nächsten Anlauf auf den ersten großen Titel seit der Europameisterschaft 1996.

Vor dem Fernseher waren unglaubliche 27 Millionen Zuschauer live dabei.

Promis machen mit

Auch die geballte Prominenz ist schon mittendrin. Bundeskanzlerin Angela Merkel untermauerte vor Ort per Selfie mit Lukas Podolski ihren Status als Edelfan.

Fechterin Britta Heidemann feierte im Stadion mit:

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Andere Sportgrößen wie Sabine Lisicki oder Dirk Nowitzki fieberten am TV mit.

Deutschland ist für die nächsten Wochen endgültig wieder einig Partyland.

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