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Hansi Flick übernimmt nach der WM den Posten des Sportdirektors
Hansi Flick ist seit 2006 Assistenztrainer der Fußball-Nationalmannschaft. ZUM DURCHKLICKEN: Das DFB-Team hautnah © getty

Vor dem USA-Spiel stärkt Hansi Flick Philipp Lahm den Rücken. Mats Hummels verneint einen etwaigen Nichtangriffspakt. Die Fakten.

Von Patrick Mayer und Thorsten Mesch

München/Santo Andre - Es gibt einiges aufzuarbeiten, schrieb der Deutsche Fußball-Bund auf seiner Homepage vor der ersten Pressekonferenz im Campo Bahia nach dem turbulenten 2:2 (0:0) gegen Ghana (BERICHT: Joker Klose rettet Remis).

Gesagt, getan. Assistenztrainer Hansi Flick und Innenverteidiger Mats Hummels standen den anwesenden Journalisten Rede und Antwort.

Wie geht es weiter mit der deutschen Doppel-Sechs (BERICHT : Last statt Leader)? Plant die DFB-Elf fürs Gruppenfinale gegen die USA (BERICHT: Auf Kuschelkurs ins Achtelfinale?) mit dem schwächelnden Philipp Lahm auf der Außenverteidiger-Position (BERICHT: Schweinsteiger lässt Taten sprechen)?

Flick redete vor dem anstehenden Duell mit Jürgen Klinsmann (Do., ab 17.30 Uhr im LIVE-TICKER) auch zu einem möglichen Nichtangriffspakt Klartext.

Hummels sprach über eine schwierige Phase beim DFB.

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SPORT1 fasst die fünf wichtigsten Aussagen von Flick und Hummels zusammen:

Flick über mögliche Absprachen mit Jürgen Klinsmann:

"Das wird nicht der Fall sein. Wir wollen das Spiel gewinnen. So gehen wir auch in das Spiuel gegen die USA. Ich bin absolut überzeugt, dass die Mannschaft die passende Antwort am Donnerstag gibt. Wir werden ein Teufel tun und uns auf einem Unentschieden ausruhen. Wir wollen die Gruppenphase als Sieger abschließen und dann auch nach Porto Alegre fahren."

Flick über die Position von Philipp Lahm:

"Er macht seine Sache richtig gut. Wir sind zufrieden, auch wenn er in der einen oder anderen Situation mal einen Fehlpass spielt, was man bei ihm nicht so häufig sieht. Das sind Dinge, die passieren. Wir sehen Philipp Mittelfeld (PEPSI START 11: Hier die Nationalelf selbst aufstellen). Er gibt uns da eine gute Ordnung und ein gutes Gleichgewicht im Mittelfeld. Man merkt, dass unser Spiel im Mittefeld langsam beginnt zu greifen. Es wird immer viel diskutiert. Wir haben einen klaren Plan und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben uns nach dem ersten Spiel auch nicht von der Euphorie anstecken lassen, sondern sind im Soll."

Flick über die Form von Mesut Özil:

"Er hat einen großen Aufwand, viele gute Aktionen. Aber er braucht vielleicht eine entscheidende Situation, in der ihm auch mal ein Tor gelingt. Er nimmt das Spiel an, was wir von ihm wollen setzt er um."

Hummels nennt das Ziel gegen die USA:

[fbpost url="https://www.facebook.com/Mats.Hummels/posts/837194592957287"]

Hummels über einen möglichen Nichtangriffspakt:

"Auf Unentschieden zu spielen ist überhaupt nicht unser Ding. Aber wenn es in der 91. Minute 1:1 stehen sollte, werde ich sicher nicht als letzter Mann gegen vier Mann ins Dribbling gehen. Das kann ich versprechen. Vielleicht gegen zwei Mann, aber nicht gegen vier. Ich denke das wäre grob unsportlich, sollte da irgendwer irgendwelche Gedanken in diese Richtung hegen. Wir werden definitiv auf Sieg spielen. Alles andere wäre allen anderen Nationen gegenüber unfair."

Hummels über sein Zwischentief beim DFB:

"Dass ich mich nicht wertgeschätzt gefühlt hätte, kann ich nicht bestätigen. Ich denke, dass die Außenbetrachtung etwas kritischer war in der Zeit. Das kann man mir vielleicht als Jammern auslegen in der Phase, in der ich vielleicht nicht gespielt habe gegen Österreich oder die Faröer. Der Bundestrainer hat mir in den Gesprächen aber Rückendeckung gegeben. Das war ein sehr gutes Zeichen für mich. Es gehört dazu, dass man wieder Leistung bringt, auch wenn man mal drei Spiele nicht gespielt hat und wieder reinkommt."

Alle weiteren Aussagen finden Sie im LIVE-TICKER zum Nachlesen.

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