vergrößernverkleinern
Joachim Löw ist seit 2006 Bundestrainer
Joachim Löw ist seit 2006 Bundestrainer und damit Nachfolger des einstigen Teamchefs Jürgen Klinsmann. ZUM DURCHKLICKEN: Das DFB-Team hautnah © getty

Joachim Löw kennt seine Aufstellung fürs USA-Spiel und verneint Absprachen. Mesut Özil spricht vom WM-Titel. Aussagen der DFB-PK.

Von Patrick Mayer und Thorsten Mesch

München/Recife - Die Nationalmannschaft ist in Recife, dem Austragungsort des Gruppenfinales gegen die USA (Do., ab 17.30 Uhr im LIVE-TICKER).

Doch dort soll der Weg des DFB-Teams in Brasilien noch lange nicht zu Ende sein (DATENCENTER: Der WM-Spielplan). Viel wurde im Vorfeld des Spiels gegen den ehemaligen Teamchef Jürgen Klinsmann (BERICHT: So viel Klinsmann steckt noch im DFB-Team) über mögliche Absprachen gemutmaßt - schließlich reicht beiden Teams ein Unentschieden fürs Achtelfinale (SERVICE: Der WM-Rechner).

Auch darüber, wer denn nun auf der Doppel-Sechs im deutschen Mittelfeld spielen solle (BERICHT: Experten fordern: Schweinsteiger muss spielen).

Bundestrainer Joachim Löw will von all dem nichts wissen. Er stellt auf der abschließenden Pressekonferenz klar, dass der Gruppensieg Ziel und Vorgabe für die Mannschaft sind. Mesut Özil hat die Botschaft offenbar verstanden - und spricht offensiv vom Titel.

(SHOP: Jetzt DFB-Fanartikel kaufen)

SPORT1 fasst die fünf wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz von Löw und Özil zusammen:

Löw über die Anfangsformation:

"Ich habe meine Entscheidung getroffen, wie wir beginnen. Aber heute möchte ich nicht darüber reden. Es wird viel diskutiert über die Aufstellungen. Wir haben unterschiedliche Spielertypen und Möglichkeiten, in einem Spiel zu reagieren. Wir brauchen 14 Spieler, die Impulse setzen können. Entscheidend ist nicht die Aufstellung, sondern die Einstellung." (PEPSI START 11: Hier die Nationalelf selbst aufstellen)

Löw über die Freundschaft zu Klinsmann:

"Wir haben zwei Jahre intensiv zusammengearbeitet und ein absolutes Vertrauensverhältnis. Wir hatten Kontakt über die Jahre hinweg, haben uns gelegentlich getroffen, waren zum Abendessen verabredet, haben dabei über Fußball gesprochen, den deutschen, den amerikanischen, über viele Dinge. Wir sind beide so professionell, dass wir wissen, wie wir dieses Spiel angehen müssen. Unser Verhältnis ist gut und es wird auch so bleiben zu hundert Prozent, egal, wie das Ding morgen ausgeht."

Löw über den Gegner USA:

"Der Ansatzpunkt ist immer, dass wir körperlich in der Lage sein müssen, richtig dagegen zu halten. Amerika lebt in starkem Maße von seiner Aggressivität. Das hat man in beiden Spielen gesehen. Der Jürgen (Klinsmann, Anmerk. d. Red.) hatte die Mannschaft schon im Januar zusammen. Zu dieser Phase stehen sie normalerweise Mitten in der Saison. Sie haben bisher sehr engagiert gespielt und den Gegner permanent unter Druck gesetzt. Wir kennen die USA sehr gut, wissen, weclhes ihre Stärken und welches ihre Schwächen sind. Unsere Spieler kennen ihre Aufgaben."

Löw über etwaige Absprachen:

"Es wird keinen Pakt geben. Wir können uns beide völlig freimachen von diesen Dingen. Dass ein Showdown ansteht, ist für die Medien ein schönes Thema. Für mich als Trainer ist es das dritte Spiel und da ist es immer entscheidend, ob man in die nächste Runde kommt. Wir haben eine schwierige Aufgabe vor uns, die wir morgen lösen müssen und lösen werden. Wir wollen nichts umgehen oder anfangen zu spekulieren. Wir haben das Ziel, als Gruppenerster ins Achtelfinale einzuziehen. Wenn wir etwas erreichen wollen, ins Finale kommen wollen, müssen wir jeden Gegner schlagen."

Özil bedankt sich bei seinen Fans in Recife:

[tweet url="//twitter.com/hashtag/GER?src=hash"]

Özil über den Traum vom Titel:

"Ich habe das Spiel gegen Portugal gesehen. Die USA wollen unbedingt weiterkommen. Sie sind physisch stark, spielen sehr kompakt, lauern auf Konter. Man hat gegen Portugal gesehen, dass sie sich viele Torchancen erarbeitet haben. Aber wir haben sehr viel Potenzial in unserer Mannschaft. Wenn wir das umsetzen, was wir können, sind wir sehr, sehr schwer zu schlagen. Wenn man nur 90 Prozent Gas gibt, wenn man nicht immer zu 100 Prozent konzentriert ist, ist man schnell wieder weg bei einer WM. Wir wollen Weltmeister werden und wissen, dass wir jede Mannschaft schlagen können."

Alle weiteren Aussagen finden Sie im LIVE-TICKER zum Nachlesen.

[kaltura id="0_kn0f0dr9" class="full_size" title="Bierhoff und M ller loben Klinsmann"]

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel