Von wegen ein paar Tage Strandurlaub! Nicht nur Schwimmen ist in Recife unmöglich, wie SPORT1-Reporter Thorsten Mesch schildert.

Vom DFB-Team berichten Thorsten Mesch, Jochen Stutzky und Markus Höhner

Salvador, Fortaleza, Recife. Eins haben die drei Spielorte der deutschen Mannschaft in der Gruppenphase gemeinsam: Sie liegen alle am Meer.

Doch für Entspannung am Strand bleibt keine Zeit, wenn man mit dem DFB-Team unterwegs ist. Schon gar nicht in Recife. Denn die Fahrt zur Arena Pernambuco, wo Joachim Löw und Mesut Özil auf der PK sprechen, dauert eine Stunde. Pro Strecke.

Und selbst wenn die Zeit bliebe: Ein Bad im Atlantik ist in Recife auch nicht unbedingt zu empfehlen.

Das Wasser sei schmutzig, steht in dem Buch, das wir extra von unserem Reiseveranstalter für unseren Brasilien-Trip geschenkt bekommen haben. Was aber viel entscheidender ist: Im Meer vor Recife gibt es Haie. Viele Haie.

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Recife heißt auf Deutsch Riff. Man solle auf keinen Fall über die Riffs (oder heißt es Riffe?) hinaus schwimmen. Die Warnung ist kein Scherz, denn in den vergangenen Jahren ist es immer wieder mal zu Hai-Attacken gekommen. So steht es zumindest in unserem schlauen Büchlein.

Was also sonst unternehmen in Recife? Sonnenbaden scheidet auch aus, denn es regnet ständig. Joggen nach getaner Arbeit? Auch nicht ideal, ab Sechs ist es stockdunkel. (SHOP: Jetzt Fanartikel des DFB-Teams kaufen)

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Wie wäre es, um die Häuser zu ziehen und eine Bar oder ein Restaurant zu suchen? "Gehen Sie jetzt besser nicht mehr auf die Straße, es ist zu gefährlich", sagt die Rezeptionistin im Hotel. Wir fahren also mit dem Taxi. Und das beinahe bis direkt ins Restaurant.

Es gibt, Krabben, Langusten und gegrillten Fisch, aber keinen Hai. Das Essen entschädigt für den bescheidenen Tag. Recife sei die schönste der drei Städte, in denen das DFB-Team in der Vorrunde spielt, steht in unserem schlauen Buch. Gesehen habe ich davon leider nichts.

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