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Kapitän Lahm ist seit 2004 A-Nationalspieler © getty

Löw und Lahm geben sich vor dem Achtelfinale gegen Algerien selbstbewusst. Löw vertraut seinem Gefühl. Die Aussagen der DFB-PK.

Von Holger Luhmann und Thorsten Mesch

München/Porto Alegre - Bundestrainer Joachim Löw und Kapitän Philipp Lahm haben auf der letzten Pressekonferenz vor dem Achtelfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen Algerien (Mo., ab 21.30 Uhr im LIVE-TICKER) großes Selbstbewusstsein demonstriert.

"Wir wollen es in 90 Minuten regeln", sagte Lahm.

Löw ist sicher: "Wenn wir unsere Qualitäten abrufen, werden wir das Spiel auch gewinnen." (DATENCENTER: Der WM-Spielplan)

Die sogenannte Schande von Gijon bei der WM 1982 ist nach Aussage von Löw "kein Thema" innerhalb der Mannschaft. "Das ist jetzt über 30 Jahre her, da waren die meisten heutigen Spieler noch gar nicht geboren", sagte Löw.

Das DFB-Team hatte 1982 das WM-Auftaktspiel gegen Algerien verloren. Durch ein 1:0 beim "Nichtangriffspakt" im letzten Gruppenspiel gegen Österreich kamen sowohl Deutschland als auch Österreich weiter, Algerien blieb auf der Strecke.

SPORT1 fasst die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz mit Löw zusammen:

Löw über Khedira und Schweinsteiger:

"Ich habe meine Überlegungen noch nicht vollständig abgeschlossen. Nach dem Abschlusstraining werde ich mich wie immer mit meinem Trainerstab zusammensitzen, um Möglichkeiten und taktische Dinge zu analysieren. Sowohl Sami Khedira als auch Bastian Schweinsteiger machen einen besseren Eindruck als noch vor ein paar Wochen. Beide sind taktisch und körperlich in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen. Ich werde nach Gefühl entscheiden. Unabhängig dessen, ob sie von Anfang an spielen oder nicht, sind sie von großer Bedeutung für die Mannschaft. Beide sind Führungsspieler." (SERVICE: Der WM-Rechner)

Löw über die Schande von Gijon:

"Das ist überhaupt kein Thema bei uns. Wir haben das nicht einmal angeschnitten. Ich weiß, dass in Algerien dieses Thema präsent ist ? auch um die Mannschaft zu motivieren. Aber das ist über 30 Jahre her. Die meisten Spieler, die morgen auf dem Platz stehen, waren damals noch nicht geboren."

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Löw über Gegner Algerien:

"Wer glaubt, Algerien unterschätzen zu können, der macht einen riesengroßen Fehler. Mit Algerien beschäftigen wir uns schon seit einigen Jahren. Wir wissen, dass die Mannschaft einen starken französischen Einfluss hat. Die Qualitäten der Spieler, die kennen wir schon. Wir erstellen für unsere eigenen Spieler auch Einzelprofile der Gegner, die wir mit ihnen dann besprechen. Aber unabhängig vom Gegner habe ich sehr gutes Gefühl. Wenn wir unsere Qualitäten abrufen, werden wir das Spiel auch gewinnen." (PEPSI START 11: Hier die Nationalelf selbst aufstellen)

Lahm über das Achtelfinale:

"Wir spielen zwar gegen eine kleine Fußball-Nation. Aber wir wissen, was die können. Wir sind gewarnt. Wir müssen aufpassen, ansonsten sind wir schneller zuhause als man denkt. Trotzdem wollen wir es in 90 Minuten regeln. Fußballerisch und taktisch sind wir die bessere Mannschaft, aber das muss man erst mal auf den Platz bringen." (SHOP: Jetzt DFB-Fanartikel kaufen)

Alle weiteren Aussagen finden Sie im LIVE-TICKER zum Nachlesen.

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