Alle Spieler fit und einsatzbereit - die deutsche Mannschaft ist heiß auf den Titel. Klose will den van Gaal machen.

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München/Porto Seguro - Oldie Miroslva Klose ist heiß auf seinen ersten WM-Titel.

Klose war 2002 dabei, als das DFB-Team im Finale gegen Brasilien den Kürzeren zog. Diesmal gegen Argentinien (Sonntag, ab 20.30 Uhr im LIVE-TICKER) soll es anders laufen.

Auf der Pressekonferenz am Donnerstag spricht Klose vom Titel - im Fall der Fälle will er das Feierbiest rauslassen (SERVICE: Der WM-Rechner).

Auch Co-Trainer Hansi Flick und Abwehrspieler Benedikt Höwedes blicken optimistisch in Richtung Finale.

SPORT1 fasst die wichtigsten fünf Fakten der Pressekonferenz zusammen:

Alle Spieler fit und einsatzbereit

"Alle können trainieren. Wir gehen individuell auf die Spieler ein. Die einen werden Regeneration auf dem Bike machen, die anderen sind auf dem Platz", erklärt Flick die Vorbereitung auf das Finalspiel.

Mats Hummels, der gegen Brasilien zur Halbzeit ausgewechselt wurde, ist damit in jedem Fall einsatzbereit. Änderungsbedarf besteht bei der Startelf für Trainer Joachim Löw nach dem furiosen 7:1 gegen Brasilien wohl nicht.

Selbst Linksverteidiger Höwedes hat sich mittlerweile mit seiner ungewohnten Rolle angefreundet: "Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich in die Position hereinzufinden. Ich glaube, es ist nicht ganz so schlecht gelaufen. Für mich ist das eine Riesensache, die hier stattfindet."

Kritik interessiert Höwedes nicht: "Defensiv erfülle ich immer meine Aufgabe. Das Feedback habe ich auch vom Bundestrainer bekommen. Was andere Mannschaften, Medien oder mögliche Ex-Trainer zu meiner Leistung sagen, ist für mich sekundär."

Matchplan gegen Argentinien

Flick betont, worauf es am Sonntag ankommt: "Wir Trainer lassen uns nicht groß von Äußerlichkeiten beeinflussen. Es ist einfach wichtig, dass wir unseren Plan umsetzen und auf die Mannschaft übertragen. Wir gehen nicht emotionslos in dieses Finale. Wir wissen, was ein Finale bedeutet, aber es ist wichtig, dass man taktisch klug agiert."

Ist Deutschland Favorit? "Viele sagen, die Favoritenrolle ist den Deutschen überlassen, aber ein Finale hat besondere Voraussetzungen. Wir wissen, dass wenn wir so fokussiert wie gegen Brasilien in das Spiel gehen, für uns einiges möglich ist", so Flick.

Klose will nicht ein zweites Mal verlieren

Die Situation beim Finale 2002 "sei etwas ganz anderes" gewesen, so Klose. Und: "Ich weiß, wie beschissen sich das anfühlt, wenn man im Finale verliert."

Doch Klose will nicht zu viele Gedanken an die Vergangenheit verschwenden: "Für mich zählt nur eins: Dass wir mit der Mannschaft erfolgreich sind und das Ding diesmal in die Höhe stemmen. Jetzt sind wir dran!"

Über einen zweiten Platz würde sich im DFB-Team keiner freuen. Wenn es zum Titelgewinn kommen sollte, verspricht Klose: "Dann kommt das Feierbiest in mir raus - und dann schauen wir mal, wie es aussieht. Ich kann für nix garantieren."

Schlüssel Campo Bahia

Die Entwicklung der Mannschaft nennt der Co-Trainer "einfach sensationell" - und er spricht vom "Schlüssel Campo Bahia".

Was dort passiert ist, beschreibt Höwedes folgendermaßen: "Wir sind unheimlich froh, dass wir so eine Unterkunft bekommen haben. In diesem Camp wurde ein Teamgeist entwickelt, der uns unglaublich vorangebracht hat bei diesem Turnier.

Das deutsche WM-Quartier hat fasst schon paradiesische Züge: "Wir haben eine Ortschaft geschaffen, wo die Leute zusammenkommen können. Wenn jemand Zeit für sich braucht, zieht er sich einfach in sein Zimmer zurück."

Klose lässt Zukunft offen

Der 36-Jährige will sich bezüglich seiner Zukunft im Nationalteam noch nicht festlegen:"Das weiß ich selbst noch nicht. Das mache ich nach dem Endspiel spontan", sagt er.

Und schiebt süffisant nach: "Ich kann leider noch. Das muss ich weiter betonen. Ich habe schon öfter betont, dass ich meinen Kadaver noch weiter rumschleppe."

Alle weiteren Aussagen finden Sie im LIVE-TICKER zum Nachlesen.

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