Trotz des drohenden WM-Ausfalls von Simon Rolfes schließt Joachim Löw ein Comeback von Torsten Frings in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft kategorisch aus. "Das kommt nicht infrage. Er spielt in unseren Planungen keine Rolle mehr, da wir ein offensives Spielsystem bevorzugen", sagte der Bundestrainer.

"Es ist eine grundsätzliche Entscheidung. Einige Spieler stehen vor ihm auf seiner Position als Sechser im Mittelfeld. Spieler wie Khedira, Gentner oder Hitzlsperger und auch Schweinsteiger können im Mittelfeld spielen, falls Simon nicht zur Verfügung steht", sagte Löw.

Da derzeit auch Hitzlsperger bei seinem Klub VfB Stuttgart keinen Stammplatz hat, könnte sich Löw vorstellen, dass demnächst der Münchner Bastian Schweinsteiger von der Außenposition in die Zentrale rückt.

Am vergangenen Mittwoch hatte Löw Werder Bremes Kapitän Frings in der Hansestadt persönlich darüber informiert, dass der 33-Jährige in seinen Planungen keine Rolle mehr spielt.

Nachdem Mitelfeldspieler Rolfes von Bayer Leverkusen am Dienstag erneut am Knie operiert wurde und vermutlich einige Monate ausfällt, war kurzzeitig über ein Frings-Comeback spekuliert worden.

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