Bundestrainer Joachim Löw wird seinen Vertrag beim DFB vorerst nicht verlängern.

Das Verbandspräsidium hat das Thema auf einer außerordentlichen Sitzung in Frankfurt am Main "auf die Zeit nach der WM in Südafrika" vertagt.

"Grundsätzlich sind weiterhin beide Seiten an einer Fortsetzung der guten Zusammenarbeit interessiert, aber bei wichtigen inhaltlichen Aspekten konnten wir uns nicht einigen", erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger.

Man sei daher "gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, die Verhandlungen nun auszusetzen, um uns ausschließlich auf die WM-Vorbereitung konzentrieren zu können und somit all unsere Kraft für ein erfolgreiches Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft in Südafrika einzusetzen".

Neben der Zukunft von Löw geht es auch um die Verträge von Assistenztrainer Hansi Flick, Torwart-Trainer Andreas Köpke und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff.

Vor der Sitzung hatte die "Bild" berichtet, Löw und Bierhoff würden ein Extra-Jahresgehalt als Bonuszahlung für ihre Unterschrift verlangen. Außerdem gibt es Kompetenzstreitigkeiten mit Sportdirektor Matthias Sammer, im speziellen um die Zuständigkeit für die U 21.

Zwanziger hatte im Dezember eigentlich schon eine Einigung per Handschlag mit Löw verkündet.

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