Joachim Löw soll trotz der jüngsten Querelen mit dem DFB auch nach der WM 2010 in Südafrika Bundestrainer bleiben.

"Ich will ihn behalten. Wenn wir die WM erfolgreich spielen, werde ich mit Löw sprechen. Und wenn wir sie nicht so erfolgreich spielen, dann auch. Er wird immer mein erster Ansprechpartner sein", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger der "SZ".

Damit lenkte der Verbands-Boss einen Tag vor der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die EM 2012 in Warschau im Streit zwischen der sportlichen Führung der Nationalmannschaft und der Verbandspitze ein.

Zwanziger geht davon aus, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem DFB-Präsidium und Löw sowie Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff die deutsche Mannschaft nicht bei der Vorbereitung auf die WM belasten.

"Es ist nicht die Schicksalsfrage der Nation, ob ein Bundestrainer mit einem auslaufenden oder laufenden Vertrag ins Turnier geht."

Löws Kontrakt endet nach der WM, er sollte ursprünglich zu Beginn diesen Jahres bis 2012 verlängert werden, was an unterschiedlichen Vorstellungen der beiden Verhandlungspartner gescheitert war.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel