Der in die Kritik geratene Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hat sich nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen mit dem Deutschen Fußball-Bund erneut verteidigt.

Dem Pay-TV-Sender Sky sagte Bierhoff, dass er und Bundestrainer Joachim Löw nie eine Bonuszahlung für die Unterschrift unter einen neuen Vertrag gefordert hätten.

"Die Forderung einer Signing Fee hat es nie gegeben. Es ist von einer einmaligen Zahlung die Rede gewesen, die aber erst im Nachhinein während der Laufzeit gezahlt werden sollte", sagte Bierhoff und sprach von einer "Gehalterhöhung in einer Einmalzahlung".

Ein solcher Vertragsbestandteil habe auch der DFB-Vorschlag enthalten, sagte Bierhoff. Er räumte ein, dass die Höhe der vorgeschlagenen Beträge unterschiedlich gewesen seien.

Bierhoff gab auch zu, dass er ein Veto-Recht gefordert habe, "dass ohne meine Zustimmung kein Bundestrainer ausgewählt werden kann, aber nur im Zeitraum von 2010 bis 2012."

Nach den Unstimmigkeiten der vergangenen Tage sei es nun "wichtig, die Nerven zu bewahren und wieder Ruhe hereinzubringen", sagte Bierhoff: "Dieses Thema wird uns bis und während der WM verfolgen, aber wir werden da eine verschworene Einheit bilden."

Das DFB-Präsidium hatte nach einer erfolglos verlaufenen Sitzung am vergangenen Donnerstag die Vertragsverhandlungen mit Bierhoff und dem Trainerteam der Nationalelf auf den Zeitraum nach der WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) verschoben.

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