Karl-Heinz Rummenigge hat die Vorgehensweise des DFB im Rahmen der angestrebten Vertragsverlängerung mit Bundestrainer Joachim Löw scharf kritisiert.

"Der DFB hat gravierende Fehler gemacht - den größten, indem man Vertragsinhalte nach außen gebracht hat", sagte der Vorstands-Boss des deutschen Rekordmeisters Bayern München in der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayrischen Fernsehens, und fügte hinzu: "Der DFB hat da offenbar ein Maulwurfproblem."

Zudem bezweifelte Rummenigge, dass Aufschieben die richtige Strategie zur Entspannung der Lage sei. "Beide Seiten sind gut beraten, sich schnell und fair an einen Tisch zu setzen. Das kann man nicht aussitzen, das muss gelöst werden", forderte der 54-Jährige eine Lösung noch vor der WM in Südafrika. Andernfalls werde das Problem bei jedem Länderspiel neue Unruhe bringen.

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