Der frühere Bundestrainer Berti Vogts hat den DFB nach den Querelen der vergangenen Tage zu einem klaren Bekenntnis zum amtierenden Bundestrainer Joachim Löw aufgefordert.

"Die DFB-Verantwortlichen müssen immer wieder deutlich machen, dass Joachim Löw ihr Mann ist", sagte der Weltmeister von 1974 im Interview mit "news.de" und fügte hinzu: "Ich glaube, dass Theo Zwanziger als Präsident genau weiß, um was es geht. Er sollte in dem Punkt klar Stellung beziehen."

Der Nationaltrainer von Aserbaidschan forderte den DFB und die sportliche Führung der Nationalmannschaft auf, die Debatte schnell zu beenden. "Egal, was da wie passiert ist, man muss das Thema in Deutschland beenden. Ab heute", sagte der 63-Jährige.

Zur Forderung von Teammanager Oliver Bierhoff nach einem persönlichen Vetorecht in der Bundestrainer-Frage sagte Vogts: "Man kann alles versuchen, aber es gibt im Deutschen ein Wort, das heißt 'Nein'. Für die Wahl des Bundestrainers sind meiner Meinung nach der Präsident und das Präsidium zuständig. Ein Vorschlagsrecht kann der Manager durchaus haben. Aber grundsätzlich ist der Nationalmannschafts-Manager Angestellter des Verbandes."

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