Oliver Bierhoff wird Repräsentant der Robert-Enke-Stiftung. Der Nationalmannschaftsmanager tritt deshalb dem Kuratorium der Stiftung bei, die ab März ihre Arbeit aufnehmen soll.

Die Robert-Enke-Stiftung wird Maßnahmen und Initiativen fördern, die der Aufklärung, Erforschung und Behandlung der Krankheit Depression dienen. Auf Wunsch von Teresa Enke wird sich die Stiftung außerdem für herzkranke Kinder engagieren.

Bierhoff hatte sich am Donnerstag in Hannover mit Teresa Enke, der Witwe des im November verstorbenen Nationaltorwartes Robert Enke, getroffen. "Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sie mich gefragt hat, in das Kuratorium zu kommen", erklärte Bierhoff auf dem Jahrestreffen des Niedersächischen Fußballverbandes in Barsinghausen.

Die gemeinnützige Stiftung hat ein Anfangsvermögen in Höhe von 150.000 Euro, das zu je einem Drittel durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB), den Ligaverband und Hannover 96 getragen wird. Vorsitzender des Kuratoriums ist Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. Bis zu zwölf Personen des öffentlichen Lebens können in das Kuratorium berufen werden. Teresa Enke ist die Vorstandsvorsitzende der Stiftung.

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