Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff will den Streit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) um seine Vertragsverlängerung und die von Bundestrainer Joachim Löw in "positive Energie" umsetzen.

Die vergangenen Tage seinen "einer der schwierigsten Momente meiner Karriere gewesen", sagte Bierhoff am Donnerstag auf dem Jahrestreffen des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) in Barsinghausen, "schwierige Situationen geben einem aber auch immer die Möglichkeit, nachzudenken und zu reflektieren und damit habe ich bereits begonnen."

Der Streit um die zunächst gescheiterte Vertragsverlängerung war offiziell am Dienstag beigelegt worden. Löw und Bierhoff sowie DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach erklärten in der Öffentlichkeit, das Vertrauen sei nach einer Aussprache wieder hergestellt worden. "Diese Tage waren sehr intensiv und nicht angenehm", räumte Bierhoff ein.

Verhandlungen über einen neuen Vertrag werden erst nach der WM im Sommer in Südafrika wieder aufgenommen werden. "Das bietet auch die Freiheit, nach dem Turnier zu sagen, wie die eigene Zukunft aussieht", meinte Bierhoff. DFB-Vizepräsident Karl Rothmund betonte: "Es gibt keinen Grund, zu zweifeln, dass Bierhoff über die WM hinaus Nationalmannschafts-Manager bleiben kann".

Der NFV-Präsident räumte aber auch ein: "Aus den letzten Tagen mit den gescheiterten Verhandlungen sind nur Verlierer hervorgegangen."

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