Franz Beckenbauer hat in den festgefahrenen Verhandlungen um die Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw noch vor der Weltmeisterschaft in Südafrika eine Lösung gefordert.

"Solche Nebenkriegsschauplätze stören bei einer WM. Es wäre gut, wenn das vorher gelöst wird", sagte Beckenbauer bei einer Veranstaltung in München und forderte Löw sowie DFB-Präsident Theo Zwanziger auf, ihre "starren Haltungen" aufzugeben.

"Es wäre ideal, wenn vor der WM alles unter Dach und Fach wäre, um sich in Ruhe auf das Ziel vorzubereiten. Ansonsten wird es immer lästige Fragen geben", meinte der "Kaiser".

Für Ex-Teamchef Beckenbauer ist Löw nach wie vor die Idealbesetzung im Amt des Bundestrainers: "Das Ziel muss es sein, mit Löw weiterzumachen. Je eher das passiert, umso besser."

Löw allerdings stellte als Reaktion auf die Aussagen einmal mehr klar: "Ich sage das jetzt zum letzten Mal: Es wird bis zur WM keine Verhandlungen mehr geben. Gespräche wird es erst wieder nach dem Turnier geben."

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