Kevin Kuranyi hofft weiter auf ein Begnadigung und eine WM-Teilnahme mit der deutschen Nationalmannschaft in Südafrika.

Nach dem der Schalker Stürmer auch bei der Niederlage im Spitzenspiel gegen Bayern getroffen hatte, äußerte er sich zu seiner Situation.

"Ich muss weiter erfolgreich spielen, dann liegt die Entscheidung bei jemand anderem", sagte Kuranyi in Richtung von Bundestrainer Joachim Löw.

Löw hatte Kuranyi im Oktober 2008 aus der Nationalmannschaft verbannt, nachdem dieser die Mannschaft während des Länderspiels gegen Russland verlassen hatte.

Nachdem Spiel gegen Bayern wurde der 28-Jährige gefragt, ob er nicht selber mal bei Löw anrufen wolle. "Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Mal schauen", bemerkte der Stürmer.

Löw scheint aber immer noch kein besonders großes Interesse an einer Nominierung Kuranyis zu haben. Der Bundestrainer saß beim Topspiel des auf Schalke 452 Kilometer vom 18. Saisontreffer des Schalker Torjägers entfernt.

Statt mit Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Manuel Neuer und Heiko Westermann fünf Nationalspieler zu beobachten, bevorzugte es Löw sich Stuttgart gegen Mönchengladbach anzusehen.

"War er denn nicht da?", fragte Kuranyi nach der 1:2-Niederlage der "Königsblauen" dann auch flapsig. Dabei wusste der 28-Jährige, "dass der Bundestrainer nicht im Stadion ist. Doch darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich mache mir nur Gedanken über mich selbst".

Mal sehen, wie es weitergeht.

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