Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, hat sich im Fall Kevin Kuranyi eine klare Meinung gebildet.

"Ich habe da für mich persönlich eine Entscheidung getroffen, werde sie aber natürlich nicht öffentlich kundtun. Dies obliegt ganz klar der sportlichen Führung und damit dem Bundestrainer", sagte Zwanziger bei der Übergabe des Pokals für den Gewinner der neuen Europa League in Hamburg, wo am 12. Mai auch das Endspiel ausgetragen wird.

Er habe sich mit Joachim Löw intern darüber auch schon ausgetauscht, so der DFB-Boss weiter. Zwanziger: "Auf jeden Fall werde ich die Entscheidung des Bundestrainers respektieren." Der Schalker Torjäger Kuranyi (18 Saisontreffer) war von Löw wegen Disziplinlosigkeit im Oktober 2008 aus dem Nationalmannschafts-Kader verbannt worden.

Die anhaltend gute Form des Stürmers hatte die Debatte um eine Begnadigung Kuranyis neu entfacht.

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