Nach den bösartigen "Faul-Vorwürfen" von Ex-Nationalkeeper Uli Stein hat Bundestrainer Joachim Löw Partei für Angreifer Lukas Podolski ergriffen.

"Lukas Podolski hat sicher nicht seine beste Saison gespielt, aber der Vorwurf, dass er faul sei, ist absolut falsch. Er ist bei jedem Training hochmotiviert und leistungsbereit", sagte Löw am Mittwoch beim Treffen der deutschen Nationalmannschaft in Düsseldorf.

Der frühere Nationalkeeper Stein hatte Podolski zuvor als den "faulsten Spieler" der Bundesliga bezeichnet und als Quelle die ehemaligen Trainer des Stürmers vom 1. FC Köln genannt.

"Ich habe jetzt die Trainer gesprochen, unter denen er gearbeitet hat. Jeder Trainer hat mir bestätigt, dass er der faulste Spieler sei, den sie je hatten. Er macht nichts, trainiert nicht. Deswegen ist er in so einer Verfassung", sagte Stein.

Podolski selbst reagierte gewohnt schelmisch auf die Kritik von Stein, der an der Seite von Berti Vogts als Torwartrainer der Nationalmannschaft Aserbaidschans arbeitet.

"Ist das nicht der mit der Suppenkasper-Affäre? Dann erübrigt sich ja jeder Kommentar", sagte Podolski.

Stein hatte bei der WM 1986 in Mexiko - damals war Podolski ein Jahr alt - Teamchef Franz Beckenbauer als Suppenkasper bezeichnet und war anschließend aus der Mannschaft geflogen.

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