Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff schließt nach der Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) ein schnelles Engagement bei einem Bundesliga-Verein aus.

"Ich könnte nicht während der WM mit einem Verein Gespräche führen und dann zwei Wochen nach der WM dort anfangen", sagte der frühere Nationalmannschafts-Kapitän am Dienstag im DFB-Trainingslager auf Sizilien.

Der 42-Jährige, dessen Zukunft beim DFB nach dem Turnier am Kap ebenso offen ist wie die von Bundestrainer Joachim Löw, geht davon aus, dass es zeitnah nach der WM weitere Gespräche mit dem Verband geben wird.

"Wir gehen jetzt die WM an und setzen uns danach zusammen. Es ist ja klar, dass dann relativ schnell eine Entscheidung getroffen werden muss, weil im August schon wieder eine Länderspiel auf dem Programm steht."

Bierhoff kündigte an, dass er sich in den kommenden Wochen aber auch noch mal mit Löw, Assistenztrainer Hansi Flick und Bundestorwartrainer Andreas Köpke zusammensetzen wird, um über dieses Thema zu reden.

"Wir haben als Team bislang erfolgreich zusammengearbeitet und werden deshalb auch gemeinsam darüber sprechen, wie wir uns die Arbeit in der Zukunft vorstellen", sagte der Europameister von 1996.

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