Das Kapitel Fußball-Nationalmannschaft ist für Torsten Frings beendet, doch die Enttäuschung über die Ausbootung ist bei dem Bremer omnipräsent.

"Ich drücke ihnen die Daumen, dass sie Weltmeister werden. Mein Ziel war es, dabei zu helfen. Zur Not auch als Reservist. Nach der WM hätte ich meine Nationalelf-Laufbahn ohnehin beendet. Aber anständig! Nicht so im Vorübergehen. Nicht so, wie es nun passiert ist", sagte der 33-Jährige in einem Interview der "Bild am Sonntag".

Gerade vor dem WM-Turnier ist Frings' Enttäuschung besonders vorhanden. "Aber nicht wegen der aktuellen Ereignisse, sondern aufgrund der Art und Weise, wie mit mir umgegangen wurde. Mich im Januar mal eben im Schnellverfahren abzusägen ­ ohne jede offizielle Verabschiedung ­ das tat und tut noch weh", sagte Frings.

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