Nationalspieler Andreas Beck reagierte am Mittwoch enttäuscht auf seine Ausbootung für die WM in Südafrika.

"Ein bisschen habe ich geahnt, dass es vielleicht eng werden könnte, aber ich habe alles gegeben und mich auf jede Trainingseinheit gefreut. Ich wäre wirklich sehr gerne bei der WM dabei gewesen und bin enttäuscht, aber ich akzeptiere natürlich auch die Entscheidung der Trainer", sagte der 23 Jahre alte Verteidiger von 1899 Hoffenheim auf der Nationalmannschafts-Homepage "team.dfb.de".

Beck war am Dienstagabend von Bundestrainer Joachim Löw als letzter Spieler aus dem endgültigen 23-Mann-Kader der Nationalmannschaft für die Endrunde in Südafrika gestrichen worden.

Löw hatte Rechtsverteidiger Beck die Entscheidung in einem persönlichen Gespräch am Dienstag mitgeteilt, anschließend wurde die ganze Mannschaft informiert.

Danach hatte Beck noch einmal das Wort an die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gerichtet und dem Team viel Glück für die WM gewünscht.

"Eine solche Situation ist nicht einfach, zumal ich nach den verletzungsbedingten Ausfällen der einzige bin, der gehen muss. Aber sie gibt mir auch die Möglichkeit, daran als Persönlichkeit zu wachsen. Ich bin trotz der Entscheidung dankbar, diese Tage miterlebt zu haben", sagte Beck, der bereits aus dem DFB-Quartier in Eppan abgereist ist und seinen Urlaub angetreten hat.

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