Bundestrainer Joachim Löw wäre selbst bei einem historischen WM-Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft nicht sofort von seinem Amt zurückgetreten. "Daran habe ich keine Sekunde gedacht. Egal wie die WM ausgeht - es wird keinen Schnellschuss von mir geben", sagte Löw nach dem 1:0 gegen Ghana und dem Einzug ins Achtelfinale gegen England im Express-Interview.

"Es bleibt dabei: Nach der WM werde ich mich mit meinem Trainerteam und Manager Oliver Bierhoff in aller Ruhe zusammensetzen und die Zukunft besprechen. Danach werden wir mit dem DFB reden. So lautet die Vereinbarung. Daran halten wir uns", führte der 50-Jährige weiter aus.

Derzeit wolle er sich "einfach nur auf das Turnier konzentrieren und den Rest ausblenden", sagte Löw, auch wenn er wüsste, "dass jetzt viel spekuliert wird, weil ich mich nicht äußere. Dann heißt es direkt: Ich hätte nicht das beste Verhältnis zu Herrn Zwanziger. Ich kann an dieser Stelle noch einmal klar sagen: Das Verhältnis ist sehr gut, das Vertrauen ist hervorragend."

Sollte Löw nicht weitermachen, wird bereits DFB-Sportdirektor Matthias Sammer als Favorit auf die Nachfolge gehandelt.

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