Fußball, Emotionen - und der Gegner England. Dem Klassiker im Achtelfinale sieht der 73 Jahre alte Seeler äußerst optimistisch entgegen. "Die Engländer", sagte der 72-malige Nationalspieler, "haben sich bislang alles andere als überragend präsentiert. Das kann an der unwahrscheinlich langen Saison liegen, die viele Spieler von der Insel in den Beinen haben. Sie machten auf mich bislang einen sehr ausgepowerten Eindruck."

Und Seeler traut der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw sogar noch mehr zu als den Sieg gegen England. "Ich bin Deutscher und deshalb bleibe ich dabei, dass Deutschland Weltmeister wird - auch wenn sich Argentinien und Brasilien bislang vielleicht besser präsentiert haben", sagt der Ehrenspielführer.

Dies alles will sich Seeler zu Hause in Hamburg ansehen. Seeler gehörte bislang zu der deutschen WM-Delegation in Südafrika, reiste aber aus privaten Gründen früher nach Hause.

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