Der Einsatz von Lukas Podolski für die deutsche Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale gegen Argentinien am Samstag steht auf der Kippe.

"Podolski hatte gestern eine leichte Muskelverhärtung. Sollte er den Test heute beim Abschlusstraining nicht bestehen, müssen wir uns Alternativen überlegen", sagte Bundestrainer Joachim Löw bei der Abschlusspressekonferenz am Tag vor der Partie in Kapstadt.

Als mögliche Ersatzleute für Podolski nannte Löw Marcell Jansen, Marko Marin und Toni Kroos.

Die Vorwürfen Bastian Schweinsteigers, die Argentinier treten auf dem Platz respektlos auf, kommentierte Löw diplomatisch, widersprach ihnen aber auch nicht. "Bastian Schweinsteiger hat seine persönliche Meinung geäußert. Bei uns gibt es Meinungsfreiheit", sagte Löw.

Beeindruckend findet er Argentiniens Angriffsstärke. "Die argentinische Mannschaft hat Spieler mit viel Erfahrung und vor allem Spieler, die in der Offensive unvergleichlich sind", sagte Löw. "Nicht nur Messi alleine ist schwer unter Kontrolle zu bringen. Spieler wie Tevez, Higuain oder Rodriguez können ein Spiel alleine entscheiden."

Große Sorgen macht sich der 50-Jährige vor der Partie aber nicht: "Unsere junge Mannschaft hat schon gezeigt, dass sie mit dieser Situation umgehen kann. Ich weiß um die Qualität der Mannschaft und weiß, dass wir durchaus in der Lage sind, mit dieser Mannschaft Argentinien zu schlagen."

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