Die deutsche Nationalmannschaft kann voraussichtlich in Bestbesetzung im WM-Halbfinale am Mittwoch gegen Spanien antreten.

"Die leichten Verletzungen haben sich gebessert. Man kann davon ausgehen, dass Sami Khedira heute eine Trainingseinheit absolviert", sagte Bundestrainer Joachim Löw auf der DFB-Pressekonferenz am Montag.

Fraglich ist allerdings weiterhin Cacau, der schon in den vergangenen beiden Spielen wegen einer Bauchmuskelzerrung nicht zum Einsatz gekommen war.

Dennoch nannte Löw den Stuttgarter als mögliche Alternative im Halbfinale für den gelbgesperrten Thomas Müller. Zudem könnten auch Piotr Trochowski und Toni Kroos die Position "zu meiner Zufriedenheit ausfüllen".

Bei der Neuauflage des verlorenen EM-Finals von 2008 habe er keine Revanchegedanken, erklärte der Bundestrainer. Er zeigte sich aber zuversichtlich.

"Wir sind bei diesem Turnier durchweg stärker aufgetreten als 2008. Wir machen uns berechtigte Hoffnungen, das Spiel zu gewinnen", sagte er.

"Die Stimmung ist gut, aber nicht euphorisch. Alles ist konzentriert und fokussiert auf das Spiel am Mittwoch. Wir wollen mehr, als wir bisher erreicht haben."

Zu seiner offenen Zukunft wollte sich Löw erneut nicht äußern: "Das ist ein Thema für nach dem Turnier. Ich werde mich mit dem gesamten Umfeld zu hundert Prozent professionell um das Turnier kümmern. Wir können keine Ablenkung gebrauchen."

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