Teammanager Oliver Bierhoff hält die von Liga-Präsident Reinhard Rauball angestoßene Diskussion um die deutsche Nationalmannschaft "in der wichtigsten Woche der WM für unnötig". Bierhoff wies die Kritik zurück, dass es bei der DFB-Auswahl Tendenzen zur Verselbstständigung geben würde.

"Wir verstehen das nicht. Das kann man an keinem Beispiel festmachen. Wir vertreten den deutschen Fußball, den DFB und die Liga. Es gab bei den vergangenen vier Turnieren sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg. Es gab nie Skandale. Wir haben immer viel zurückgegeben. Es gab nie ein Zeichen der Abtrennung", sagte Bierhoff in Pretoria am Dienstag zu den Vorwürfen von Rauball.

Dies habe man dem Liga-Präsidenten auch bei einem gemeinsamen Abendessen am Montag im Teamquartier Velmore Grande nahe Pretoria mitgeteilt, so Bierhoff weiter: "Wir haben einen ganz engen Zusammenhalt in unserem Team. Der ist für eine positive Arbeit auch nötig. Ich sehe dies aber nicht als Verselbstständigung der Nationalmannschaft."

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