Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Ligaverband befinden sich trotz der Erfolge der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei der WM in Südafrika weiterhin im Schmollwinkel.

"Der Erfolg unserer Nationalmannschaft ist in erster Linie ein Erfolg der Bundesliga. Das sind alles gestandene Bundesliga-Spieler, die für einige Wochen das Nationaltrikot tragen", sagte Christian Seifert als Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung der "Sport Bild".

Auch Liga-Präsident Reinhard Rauball wiederholte seine Kritik, die er schon Anfang der Woche geäußert hatte: "Die Vereine haben seit 2002 mehr als eine halbe Milliarde Euro in die Nachwuchsförderung investiert. Das ist eine herausragende Summe und eine wesentliche Grundlage des Erfolgs. Der DFB weiß um die Bedeutung dieses Engagements. Ich kann aber die Meinung der Klubs nachvollziehen, denn in der einen oder anderen Darstellung kommt dieser Teil der Erfolgsgeschichte zu kurz."

Am Mittwochabend bestritt das DFB-Team in Durban sein WM-Halbfinale gegen Europameister Spanien.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel