Es bleibt dabei: Erst nach der WM wird es eine Entscheidung über die Zukunft von Joachim Löw und seinem Trainerstab.

Dies bekräftigte Teammanager Oliver Bierhoff auf der Pressekonferenz am Freitag und dementierte damit nach DFB-Präsident Theo Zwanziger eine entsprechende Meldung der "Bild"-Zeitung.

"Wir werden das nach dem Turnier besprechen, diese Nachricht stimmt nicht. Wir haben immer gesagt: Wir wollen das Turnier zu Ende spielen", sagte Bierhoff.

"Danach ist genug Zeit, darüber zu sprechen. Aber man braucht nach dem Turnier auch drei, vier Tage Zeit, um den Kopf freizubekommen."

Zunächst aber wolle sich die deutsche Mannschaft mit einem Sieg im Spiel um Platz drei am Samstag gegen Uruguay aus Südafrika verabschieden.

Offen ist laut Bierhoff daher, ob einige der bisherigen Reservisten beim Duell in Port Elizabeth zum Einsatz kommen. "Das ist zweischneidige Sache", erklärte er.

"Zum einen wollen wir natürlich zeigen, dass wir das Spiel ernst nehmen - und wir wollen auch gewinnen. Auf der anderen Seite ist das kleine Finale aber auch Gelegenheit, den einen oder anderen Ersatzspieler zu belohnen."

Allerdings plagen die DFB-Auswahl einige Personalprobleme, unter anderem ist der Einsatz der angeschlagenen Philipp Lahm, Lukas Podolski, Mesut Özil, Sami Khedira und Miroslav Klose fraglich.

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