Ein Glücksbringer sieht anders aus: Der Mexikaner Benito Armando Archundia pfeift bei der Weltmeisterschaft das kleine Finale um Platz drei zwischen Deutschland und Uruguay am Samstag in Port Elizabeth.

Der 44-jährige Rechtsanwalt und Volkswirtschaftler aus Tlalnepantla ist den deutschen Spieler noch bekannt: Archundia leitete das WM-Halbfinale 2006 zwischen Deutschland und Italien (0:2) in Dortmund.

Der konsequente Archundia wird von der Schiedsrichterkommission des Weltverbandes FIFA hochgeschätzt. Bei der WM 2006 leitete der Mexikaner die Begegnungen Brasilien gegen Kroatien, Frankreich gegen Südkorea, Tschechien gegen Italien, das Achtelfinale zwischen der Schweiz und der Ukraine und das Halbfinale der DFB-Auswahl gegen Italien.

Damit war er der erste Referee, der bei einer WM-Endrunde fünf Spiele leitete. Dieser Rekord wurde bei der WM 2010 allerdings von Raschwan Ermatow aus Usbekistan eingestellt.

Allerdings stellt Archundia mit der Leitung des Spiels um Platz drei dafür einen anderen Rekord ein. Gemeinsam mit Joel Quiniou (Frankreich) und Pannen-Schiri Jorge Larrionda (Uruguay) hat er jetzt ebenfalls insgesamt acht WM-Spiele auf dem Buckel. Damit liegen die drei bei Weltmeisterschaften zusammen an der Spitze.

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