Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat vehement den Verbleib von Bundestrainer Joachim Löw gefordert.

"Ich sehe wirklich die Gefahr, dass vieles kaputt gemacht wird, was in den letzten Wochen aufgebaut wurde, dass die Euphorie an den Verhandlungstischen zerstört wird. Deshalb muss es ganz einfach gelingen, dass Joachim Löw bleibt - und zwar zusammen mit seinem gesamten Team", sagte der Weltmeister von 1974 in einem Gastbeitrag für das Magazin "Stern".

Damit schloss Uli Hoeneß neben Co-Trainer Hansi Flick auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff ein. Als Voraussetzung müsse der DFB laut Hoeneß intern daher die Fronten klären.

"Deshalb muss es auch gelingen, dass der DFB es schafft, dass Löw und Sportdirektor Matthias Sammer künftig an einem Strang ziehen", sagte der ehemalige Bayern-Manager.

Auch DOSB-Chef Thomas Bach hat sich in die lange Schlange der prominenten Sport-Funktionäre eingereiht, die für eine Vertragsverlängerung von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw plädieren.

"Ich glaube, dass Joachim Löw die Früchte seiner guten Arbeit ernten will. Was wir bei der WM in Südafrika gesehen haben, war doch erst der erste große Schritt beim Aufbau einer neuen Mannschaft. Das spielt sicher eine Rolle bei seinen Überlegungen", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der "Sport-Bild".

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