DFB-Sportdirektor Matthias Sammer hätte im Fall einer gescheiterten Vertragsverlängerung mit Joachim Löw wohl als Bundestrainer zur Verfügung gestanden, allerdings nur als Interimslösung.

"Der Sportdirektor soll eine Konstante im DFB sein. Er ist auch jemand, der für den Fall der Fälle übergangsweise zur Verfügung stehen könnte, damit der Druck geringer wird und keine Situation mehr eintritt wie nach Rudi Völlers Rücktritt 2004", sagte Sammer. Vor sechs Jahren hatte im DFB die sogenannte "Trainer-Findungs-Kommission" wochenlang nach einem Nachfolger gesucht, Jürgen Klinsmann übernahm schließlich.

Dass Sammer dauerhaft den Posten des Bundestrainers übernimmt, war offenbar nie ein Thema.

"Es gab immer eine klare Aussage des Präsidenten, dass es sein oberstes Ziel ist, mit Löw zu verlängern. Und es gab eine klare Aussage von mir, dass ich gerne Sportdirektor bin und gerne bleiben würde", sagte Sammer: "Über diesen Punkt sind wir nie hinausgegangen."

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