Rainer Adrion hat nach einem Jahr als Trainer der deutschen U-21-Fußballer ein ernüchterndes Fazit gezogen.

"Insgesamt ist die Bilanz natürlich mager, gar keine Frage", sagte Adrion, der das Team nach dem EM-Titel 2009 von Horst Hrubesch übernommen hatte.

Allerdings habe das erste Jahr "einige Schwierigkeiten mit sich gebracht": Ein neuer Jahrgang, eine kurze Vorbereitung, Abstellungen zum A-Team, Unstimmigkeiten über die Zuständigkeit für die U21 innerhalb des DFB.

Am Mittwoch in Island (18.15 Uhr/LIVE im TV bei SPORT1) muss die Auswahl von Adrion gewinnen, um noch realistische Chancen auf die Teilnahme an der EM-Endrunde zu haben.

Bei einem Unentschieden könne man in den letzten zwei Spielen "noch auf 15 Punkte kommen. Und die werden sehr wahrscheinlich nicht reichen", so Adrion, der weiter versichert: "Den Titel zu verteidigen, war und ist unser Ziel".

Darunter, dass sechs seiner Spieler zum WM-Aufgebot der A-Mannschaft in Südafrika gezählt hätten, "leiden wir natürlich, aber die ganze Welt lobt den deutschen Jugendstil. Das ist doch toll."

Unabhängig vom Abschneiden in der EM-Qualifikation würde Adrion, dessen Vertrag am 30. Juni 2011 ausläuft, das Amt gerne weiter ausfüllen: "Der Job macht viel Spaß."

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