Bundestrainer Joachim Löw wird am kommenden Freitag sein Aufgebot für den Start der deutschen Nationalmannschaft in die EM-Qualifikation benennen.

Nachdem Löw beim ersten Länderspiel des Jahres in Kopenhagen gegen Dänemark (2:2) lediglich 16 Akteure zur Verfügung standen, wird der 50-Jährige für die beiden Spiele in Brüssel gegen Belgien (3. September) und gegen Aserbaidschan in Köln (7.) voraussichtlich rund 20 Profis einladen.

Die spannendste Frage wird sein, ob der Bundestrainer Michael Ballack in sein Aufgebot berufen wird. Der Kapitän der DFB-Auswahl hatte verletzungsbedingt auf die WM in Südafrika verzichten müssen und hat erst am Donnerstag sein Pflichtspiel-Comeback bei Bayer Leverkusen gegeben.

Vor dem Spiel in Belgien will Löw die Kapitänsfrage klären, nachdem WM-Spielführer Philipp Lahm auch in Zukunft die Binde für sich reklamiert hatte, Ballack aber nicht auf dieses Amt verzichten will.

Löw hat bereits angekündigt, dass er bei Doppelpacks in der EM-Qualifikation drei Torhüter mitnimmt. Somit wird der Leverkusener Rene Adler, der ebenso wie Ballack wegen einer Verletzung in Südafrika gefehlt hatte, zum DFB-Team zurückkehren.

Über die Rangfolge im deutschen Tor will der Bundestrainer ebenfalls Anfang September entscheiden. Bei der WM hatte der Schalker Manuel Neuer als Nummer eins überzeugt, gegen Dänemark stand der Bremer Tim Wiese zwischen den Pfosten. Vor seiner Verletzung war Adler von Löw zur neuen Nummer eins bestimmt worden.

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