Joachim Löw lässt sich in der Kapitänsfrage bei der Nationalmannschaft nicht unter Druck setzen.

Auch wenn er bereits "klare Vorstellungen" habe, wolle er erst noch "die Gedanken fließen lassen", auch zur Kapitänsfrage, sagte der Bundestrainer dem "Spiegel" und fügte hinzu: "Vielleicht kommt noch mal eine andere Sichtweise. Ich brauche Zeit, um überzeugt zu sein von den Schritten, die ich einleite."

Löw hatte angekündigt, dass er Anfang September entscheiden werde, wer die DFB-Auswahl in der EM-Qualifikation anführen wird.

Mit einigen Andeutungen hatte Löw zuletzt den Eindruck erweckt, er habe sich bereits für Philipp Lahm und gegen Michael Ballack entschieden, was ihm vor allem von Leverkusener Seite viel Kritik eingebracht hatte.

Dem "Spiegel" sagt Löw, er sei erst jetzt allmählich wieder in der Lage, über Konzepte, Personal, Taktik und auch die Kapitänsfrage nachzudenken. Die WM sei anstrengend gewesen; er habe Abstand gebraucht nach diesen "vielen emotionalen Ereignissen".

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