DFB-Präsident Theo Zwanziger hat im Zuge der zu Jahresbeginn zunächst gescheiterten Vertragsverlängerung mit Bundestrainer Joachim Löw eigene Fehler eingeräumt. Im Februar habe er `"vielleicht zwei Fehler" gemacht.

"Der erste war, dass ich die Vertragswerke, die Oliver Bierhoff uns auf den Tisch legte, nicht gleich selbst gelesen habe. Ich dachte, es werde ohnehin keine Probleme mit der Einigung geben", sagte Zwanziger im Interview mit dem Magazin "stern".

Außerdem wies Zwanziger zurück, dass es seinerzeit ein Ultimatum an Löw gegeben habe. Allerdings hätte er eigenen Angaben zufolge lieber noch einmal das Gespräch mit dem Bundestrainer gesucht.

"Ich hätte am Abend vor der Präsidiumssitzung noch einmal bei Jogi Löw anrufen sollen, um dem Ganzen die Schärfe zu nehmen. Stattdessen begann über die Medien ein Muskelspiel", sagte Zwanziger. Nach der WM hatten Löw und sein Trainerstab sowie Bierhoff ihre Verträge dann doch bis 2012 verlängert.

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