Der Kölner Lukas Podolski steht bei seinem "Heimspiel" gegen Aserbaidschan am Dienstag mächtig unter Druck. Nach seiner schwachen Leistung zum Auftakt der EM-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft gegen Belgien in Brüssel (1:0) hat der Angreifer vom 1. FC Köln seinen Kredit bei Joachim Löw fast verspielt.

Poldi spürt vor allem den Atem von Bayern Münchens Toni Kroos im Nacken.

"In der zweiten Halbzeit ist er abgefallen, er war nicht so im Spiel", sagte der Bundestrainer, nachdem Podolski in Belgien nur einen gefährlichen Torschuss zu verzeichnen gehabt hatte. In der 70. Minute wurde der 25-Jährige ausgewechselt, Kroos belebte anschließend das deutsche Spiel im offensiven linken Mittelfeld.

Dass Löw ausgerechnet in Köln Podolski auf die Bank setzt, ist allerdings äußerst unwahrscheinlich.

"Wichtig ist erst einmal, dass wir das Spiel gewinnen. Wenn dann ein, zwei Tore mehr fallen, wäre das natürlich toll", sagte Podolski, der insbesondere gegen die "kleineren Gegner" in der Nationalmannschaft stets Torgefahr ausstrahlte. 40 Tore in 80 Länderspielen sind ohnehin eine beeindruckende Quote.

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