Als im Sommer Uli Hoeneß Michael Ballack geraten hatte, aus der Nationalelf zurückzutreten, schlug dies große Wellen.

Jetzt verteidigt der FCB-Präsident seine Meinung. "Das habe ich ihm als Freund geraten. Ich wollte ihm ja nichts Böses. Und Fakt ist: Wenn er meinen Ratschlag befolgt hätte, hätte er sich viel Ärger erspart", so Hoeneß in der "Bild".

Inzwischen hätte der 58-Jährige sogar Verständnis dafür, wenn Ballack weitermachen würde: "Die Situation hat sich ja verändert. Nach dem Motto: 'Jetzt erst recht.'"

Ein Lob hat der Bayern-Präsident hingegen für Ballacks Nationalmannschaftskollegen Bastian Schweinsteiger parat.

Er sei zum Mann geworden und zur Persönlichkeit gereift, beschreibt Hoeneß die Entwicklung des Mittelfeld-Motors vom FC Bayern: "Es macht Spaß ihn zu beobachten. Und zwar nicht nur auf dem Platz. Er gibt vernünftige, gute Interviews. Er bezieht Stellung. Mir gefallen Leute, die eine Meinung haben."

Bei Schweinsteigers Mitspieler Mario Gomez habe er die Hoffnung, dass er in seinem zweiten Jahr beim FC Bayern durchstarten könne.

Aus diesem Grund habe ein Ausleihgeschäft mit Liverpool auch nie wirklich zur Debatte gestanden, sagte Hoeneß: "Wir hätten höchstens angefangen über einen Wechsel nachzudenken, wenn Liverpool Gomez hätte kaufen wollen. Aber die sind ja finanziell am Ende."

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