Der deutschen Nationalmannschaft droht beim nächsten EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei in Berlin am 8. Oktober ein Auswärtsspiel. "Wir stellen uns darauf ein, dass das Verhältnis von deutschen zu türkischen Fans 60:40, vielleicht auch 50:50 ist", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach der "Sport Bild".

Niersbach rechnet mit über 30.000 türkischen Fans im Olympiastadion. Dabei erhielten die Gäste offiziell nur 11.500 Karten.

Sehr ernst nimmt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beim Spiel gegen die Türkei das Thema Sicherheit.

"Das Spiel ist schwieriger zu organisieren als ein Pokal-Endspiel. Wir setzen auf das Miteinander. Aber wir wissen, dass das Temperament der Türken manchmal ausufern kann wie beim Freundschaftsspiel zwischen Galatasaray und Fenerbahce Istanbul im Juli in Mönchengladbach."

Bei dem Freundschaftsspiel in Mönchengladbach gab es eine Schwerverletzte, weil Feuerwerkskörper abgebrannt wurden. Im Vorfeld des Qualifikationsspiels in Berlin wird der DFB deshalb in deutschen und türkischen Zeitungen Anzeigen schalten, in denen an die Fans appelliert wird, friedlich miteinander umzugehen. Zudem erfolgen strengere Kontrollen an den Eingängen.

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