Bundestrainer Joachim Löw hat sich nach dem Ausfall von Bastian Schweinsteiger noch endgültig nicht auf einen Ersatzmann für den Bayern-Profi festgelegt.

"Es gibt für mich zwei, drei Varianten", erklärte Löw auf der Pressekonferenz vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei in Berlin.

"Toni Kroos kann auf dieser Position spielen. In meinen Überlegungen spielt auch eine Rolle, Thomas Müller ins Zentrum zu stellen, weil er von dort sehr viel Torgefahr entwickeln kann. Es ist sicherlich auch eine Variante, Christian Träsch und Sami Khedira nebeneinander spielen zu lassen, die sich aus Stuttgart sehr gut kennen."

Wer als Schweinsteiger-Ersatz auflaufen werde, entscheide er erst nach dem Abschlusstraining, so Löw.

Was die Innenverteidigung betrifft, habe er aber bereits eine Entscheidung getroffen, verkündete der Bundestrainer.

Der 50-Jährige vertraut auf den Bremer Per Mertesacker und Holger Badstuber vom FC Bayern München: "Ich kann mich festlegen. Per Mertesacker hat seinen Rhythmus gefunden und wird mit Holger Badstuber beginnen."

Eine weitere Personalie klärte Löw halb. Auf die Frage, ob Jerome Boateng oder Heiko Westermann auflaufen werde, äußerte der Bundestrainer, dass "einer von diesen beiden von Beginn an spielen wird."

Einzige deutsche Sturmspitze wird Miroslav Klose sein, der vor seinem 104. Länderspiel steht und damit auch Franz Beckenbauer (103) überholt.

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